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Grüne Wege in eine bayerische Landwirtschaft mit Zukunft

Vorschlagstext

1Grüne Wege in eine bayerische Landwirtschaft mit Zukunft
2Die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft betreiben, bestimmt die Qualität
3unseres Essens. Sie gestaltet oder zerstört unsere Heimat. Sie respektiert oder
4missachtet Natur, Tier und Mensch. Wir wollen gesunde und gute Lebensmittel. Wir
5wollen sauberes Wasser, intakte Böden, eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt
6und einen fairen Umgang mit Tieren.
31.08.2015, 21:43 Uhr

Kommentar von Eva Lettenbauer

"Unsere Heimat" durch "Lebensräume/Lebensgrundlagen" ersetzen, da der Begriff "Heimat" bereits extrem strapaziert ist, oft missbraucht wurde und ganz grundsätzlich Menschen ausschließt.
7Bäuerliche Familienbetriebe sind in Bayern unersetzbar für die Lebensqualität in
8den ländlichen Regionen. Unsere bayerischen Bauern und Bäuerinnen wollen
9hochwertige regionale Lebensmittel erzeugen, sorgen für Wertschöpfung, pflegen
10die Kulturlandschaft, erhalten Handwerk und Traditionen, prägen das ländliche
11Selbstverständnis. Doch die fortschreitende Intensivierung und
12Industrialisierung der Landwirtschaft hat auch Bayern längst erreicht. Die
13Bäuerinnen und Bauern sind in ein System des Wachsens oder Weichens gezwungen.
14Wer überleben will muss immer mehr und immer intensiver wirtschaften. Deshalb
15ist unser sauberes Trinkwasser in Gefahr, die Artenvielfalt geht dramatisch
16zurück und die natürliche Fruchtbarkeit der Böden schwindet.
11.08.2015, 08:49 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Auch in Bayern müssen immer mehr Menschen von der gleichen Fläche leben. Auch auf diese Frage sollten die Grünen und der ökologische Landbau eine Antwort haben. Der Weltagrarbericht hat erforscht, dass viele kleine Betriebe die Welt besser ernähren können als wenige Große In der Öko Landwirtschaft wir über die ökologische Intensivierung diskutiert z.B. durch Synergien verschiedener Produktionszweige, Zweinutzungsrassen, Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und Verbesserung des Betriebmanagements.
17Bayern braucht eine Wende in der Agrarpolitik und wir Grüne haben klare
18Vorstellungen davon, wie diese Agrarwende aussehen kann. Damit übernehmen wir
19Verantwortung für unsere regionale bäuerliche Landwirtschaft und für globale
20Gerechtigkeit.
21Wir Grüne stehen für
  • 22Eine tiergerechte Haltung und die Abschaffung von Tierfabriken in
    23Bayern
  • 24Gutes Essen ohne Gentechnik, Antibiotika & Gifte
  • 25Eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur
  • 26Eine Landwirtschaft nahe am Menschen: regional und ökologisch
  • 27Eine global gerechte Landwirtschaft
26.07.2015, 20:58 Uhr

Kommentar von Günter Räder

Hallo, ich würde gerne die Gliederung verändern, positives Ziel vorne Zeile 25 dann 24 dann 27 dann 22/23
28I Eine Frage der Haltung
29Tiergerechte Haltung und Abschaffung von Tierfabriken in Bayern
30Die industrielle Haltung landwirtschaftlich genutzter Tiere hat in den letzten
31Jahrzehnten in Deutschland in dramatischer Weise zugenommen. Deutschland
32entwickelt sich zunehmend zum Exportland für Schlachttiere, Fleisch und
33Fleischprodukte. Diese Fehlentwicklung hat auch Bayern erfasst. Immer mehr Tiere
34werden in immer größeren Mastfabriken gehalten: 50.000 Masthähnchen oder 2.000
35Schweine pro Stall sind auch bei uns keine Seltenheit mehr. Tendenz steigend.
36Fehlentwicklung stoppen.
37Nicht mehr Tiere, sondern mehr für’s Tier: das ist der Weg in die
38Qualitätslandwirtschaft, den wir gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, mit
39Verbraucherinnen und Verbrauchern gehen wollen.
40Mehr Tierschutz in bayerischen Ställen
41In Grün geführten Landwirtschaftsministerien hat der Paradigmenwechsel bereits
42begonnen. In Niedersachsen, NRW und Schleswig-Holstein wird der Tierschutz durch
43die Einführung von Tierschutzplänen mit einem Bündel von Maßnahmen verbessert.
44Auch Bayern braucht endlich einen Tierschutzplan. Ziel ist es, mit allen
45Betroffenen gemeinsam an Lösungen und deren Umsetzung zu arbeiten. Denn mehr
46Tierschutz schafft auch mehr VerbraucherInnenakzeptanz und höhere
47Lebensmittelqualität. Der im Grundgesetz und in der Bayerischen Verfassung
48verankerte Tierschutz muss endlich konsequent umgesetzt werden. Bayern braucht
49eine/r Tierschutzbeauftragte/n und endlich auch ein Verbandsklagerecht für
50Tierschutzverbände.
51Maßnahmen:
  • 52Einführung eines Tierschutzplans für Bayern mit klaren Fristen zur
    53Umsetzung
  • 54Schaffung der Stelle einer/s Tierschutzbeauftragten für Bayern
  • 55Ermöglichung des Verbandsklagerechts für Tierschutzverbände
56Keine Amputationen bei Schweinen, Rindern und Hühnern
57Tiere werden in der industrialisierten Tierhaltung lediglich als Ware und
58Produktionsfaktor gesehen. Enge, Bewegungsmangel, Überzüchtung und hohe
59Tierzahlen in einem Stall sind schrecklicher Alltag für Millionen von Tieren.
60Auf einem Quadratmeter drängen sich rund 18 Masthühner, ein 110 kg schweres
61Mastschwein muss mit 0.75 qm auskommen. Eine Zuchtsau verbringt etwa die Hälfte
62ihres Lebens fast bewegungsunfähig im „Ferkelschutzkorb“ und im Kastenstand.
63Schweineschwänze werden abgeschnitten, Schnabelspitzen bei Küken amputiert und
64Hornansätze bei Kälbern ausgebrannt, nur damit sich die eingezwängten Tiere
65nicht gegenseitig verletzen. Nach dem Wortlaut des Tierschutzgesetzes müssten
66derartige Eingriffe die Ausnahme sein. In der Realität sind sie die Regel.
67Damit wollen wir Schluss machen. Ziel grüner Politik ist es, die Gründe für das
68Federpicken und Schwanzbeißen abzustellen und zu ermöglichen, dass horntragende
69Tiere gehalten werden können. Wir müssen die Ställe an die Tiere anpassen und
70nicht umgekehrt. Die Tiere benötigen ausreichend Platz, Auslauf, Tageslicht und
71Beschäftigungsmöglichkeit.
72Maßnahmen:
03.08.2015, 09:25 Uhr

Kommentar von Christian Hierneis

Zeile 60:
Den Satzteil "Auf einem Quadratmeter drängen sich rund 18 Masthühner,"
ändern in:
"Auf einem Quadratmeter drängen sich bis zu 26 schlachtreife Masthühner,".
24.08.2015, 15:11 Uhr

Kommentar von Christopher Riller

- Das Ausbrennen der Hörneransätze dient ebenfalls dem Schutz der Landwirte.

- Auch mit viel Auslauf gibt es in Rinderherden Rangkämpfe. Das ist normal und ein gesundes artgerechtes Verhalten. Das Ausbrennen der Hörner dient damit dazu Verletzungen trotz Rangkämpfen zu vermeiden.
  • 73Ein ausdrückliches Verbot von besonders restriktiven Haltungsformen
    74wie Käfighaltung und Kastenstand
  • 75Sofortiges Verbot Tiere grundlos zu töten, wie beim Schreddern der
    76männlichen Küken bei Legehennenrassen
  • 77Sofortiges Verbot von der Amputation von Schnabelspitzen sowie der der
    78Einstallung schnabelgekürzter Jungvögel
  • 79Schnellstmögliches Verbot von Tierverstümmelungen wie der Amputation
    80von Schweineschwänzen sowie dem Ausbrennen von Hornansätze bei
    81Kälbern. In einer Übergangszeit Unterstützung der Haltungsumstellung
    82durch Fördermaßnahmen für Stallumbauten oder Prämien wie der
    83Ringelschwanzprämie in Niedersachen
27.07.2015, 10:17 Uhr

Kommentar von Dr. rer. nat. Peter Dürk

Gut gemacht. Bei den Forderungen bitte ich noch aufzunehmen:
Verbot der Kastration von männlichen Ferkeln ohne fachgerechte Betäubung
30.07.2015, 14:55 Uhr

Kommentar von Ruppaner

Bei Legehennen: die Zweinutzungsrassen als Alternative weiterentwickeln
11.08.2015, 08:55 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Das Wörtchen "nur" sollte im Zusammenhang mit der Verletzungsgefahr von Rindern durch Hörner gestrichen werden. Das Verletzen eines Horns beim Rind ist äußerst schmerzhaft für das Tier. Auch Bäuerinnen und Bauern sind durch Hörner im Laufstall gefährdet. Wie stehen die Grünen zur genetischen Hornlosigkeit und dem Test von Zuchtstieren im Genom auf genetische Hornlosigkeit?
31.08.2015, 23:08 Uhr

Kommentar von Christine Riedl

Die frühzeitige Schlachtung von nicht mehr (ausreichend) Milch produzierenden Milchkühen muss kontrolliert werden. Es werden häufig trächtige Kühe geschlachtet, deren ungeborene Kälber dabei qualvoll ersticken.
84Stroh im Stall statt Voll-Spaltenböden
85Wie dringend ein Umdenken bei den Haltungsbedingungen ist, zeigt auch eine
86jüngst veröffentlichte Studie der LMU zu Vollspaltenböden in der Schweinemast.
8792 Prozent der untersuchten Tiere aus konventioneller Haltung hatten
88Gelenkentzündungen. Die Studie belegt einmal mehr unsere Forderung nach einer
89Rückkehr zu Stroheinstreu.
90Maßnahmen:
  • 91Stallumbauprogramme zur Förderung umsteigewilliger Betriebe von Voll-
    92Spaltenböden auf Stroh im Stall
93Ende der ganzjährigen Anbindehaltung
94Dass Kühe ihr Leben lang an einer Kette im Stall angebunden sind, wollen wir
95nicht länger hinnehmen. Die saisonale Anbindehaltung aber ist in kleinen
96Betrieben, insbesondere im Berggebiet, Teil der bäuerlichen Tradition in Bayern.
97Soweit sichergestellt ist, dass die Tiere von Frühjahr bis Herbst auf die Weide
98kommen und im Winter ausreichend Auslauf haben, soll es auch künftig erlaubt
99sein, die Kühe im Anbindestall zu halten. Gut geführte Höfe mit saisonaler
100Anbindehaltung erhalten durch die Beweidung die Biodiversität in
101Grünlandgebieten. Grundsätzlich wollen wir die Weidehaltung von Kühen und
102Rindern fördern, unabhängig von der Stallform. Denn selbst in Bayern kommen nur
103noch 16% der Milchkühe auf die Weide.
104Käfighaltung abschaffen - Legehennen nicht länger einpferchen
105Der Bayern-Ei-Skandal hat der tierquälerischen Haltung von Legehennen in
106Monsterfabriken, zusammengepfercht in engen Käfigen, eine traurige Aktualität
107verliehen. Es gibt sie noch, Legebatterien mit hunderttausenden von Tieren,
108obwohl sie längst hätten verboten werden müssen. Alleine in Bayern leben rund
1091,3 Millionen Hennen in Käfigen. Nachdem der damalige
110Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) die Käfighaltung 2009 unter
111anderem Namen wiedereingeführt hat, erklärte das Bundesverfassungsgericht diese
112Haltungsform für verfassungswidrig. Doch die ehemalige
113Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) erließ kein entsprechendes
114Gesetz zur Abschaffung der Käfighaltung.
115Für uns Grüne ist klar, dass Deutschland dem Beispiel Österreichs folgen und aus
116der Käfighaltung aussteigen muss. Bleibt Bundeslandwirtschaftsminister Christian
117Schmidt (CSU) weiter untätig, werden wir ein schnellst mögliches Ende der
118Käfighaltung für Bayern auf dem Verordnungsweg einfordern.
119Maßnahmen:
  • 120Abschaffung der Käfighaltung zum schnellstmöglichen Zeitpunkt
121Keine Privilegierung von Tierfabriken
122Ein Grund für den ungebremsten Bau riesiger Mastställe ist eine zu großzügige
123Auslegung des §35 Baugesetzbuch über das privilegierte Bauen im Außenbereich.
124Deshalb wollen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Genehmigungen von
125industriellen Tierhaltungen so restriktiv wie möglich zu handhaben. Die
126Bauprivilegierung muss landwirtschaftlichen Betrieben vorbehalten bleiben und
127ihre Grenze dort finden, wo Betriebe eine förmliche Genehmigung nach dem
128Immissionsschutzrecht benötigen.
129In einigen Regionen ist die Anzahl der Tierhaltungsanlagen besonders stark
130konzentriert. Hier kämpfen die BürgerInnen mit der Bioaerosol- und
131Ammoniakbelastung und dem Gestank. An diesen Orten muss es den Kommunen möglich
132sein, den Zubau von Mastanlagen in eigener Verantwortung zu bremsen.
133Bodengebundene Tierhaltung in der Landwirtschaft muss wieder zur Regel werden.
134Nur Betriebe, die über 50 Prozent des benötigten Futters auf
135eigenbewirtschafteten und hofnahen Flächen auch tatsächlich selbst erzeugen und
136an ihre Tiere verfüttern, sollen eine baurechtliche Privilegierung als
137landwirtschaftlicher Betrieb bekommen. Flächengebundene Tierhaltung darf sich
138eben nicht nur auf die Gülleverwertung beziehen, sondern auch auf die
139Futtergrundlage. Darin sehen wir eine wichtige Säule einer eigenverantwortlichen
140bäuerlichen Qualitätslandwirtschaft, die tiergerecht und nachhaltig
141wirtschaftet.
142Maßnahmen:
  • 143Bauprivilegien nur für landwirtschaftliche Betriebe, die nicht unter
    144das Immissionsschutzrecht fallen
  • 145Verringerung der Besatzdichte und eine bodengebundene Tierhaltung
  • 146Ein Filtererlass, der für große Schweinemastställe einen Abluftfilter
    147nach dem Stand der Technik zwingend vorschreibt, so wie dies in vielen
    148anderen Bundesländern bereits praktiziert wird
19.08.2015, 08:51 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Die Hühnerhaltung ist die intensivste Form der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Statt wenige große Tierfabriken müssen die Hühner zurück auf die Höfe, möglichst in mobilen Ställen und Einheiten bis 500 Tiere, Legehennen und Bruderhähne. Evt. als politisches Ziel formulieren und Initiativen in diese Richtung unterstützten. Denkbar sind z.B. Eiersammelwagen (ähnlich Milchsammelwagen), die die Eier zu großen Einheiten zusammenfassen und so auch die Vermarktung in (Bio-) Supermärkten zugänglich machen.
149Beratungsangebote für eine tiergerechte Haltung
150Bei der Umstellung auf gute Haltungssysteme sind große Investitionen nötig. Der
151Umbau von Ställen und Stallneubauten ist aber nicht nur kosten- sondern auch
152beratungsintensiv. Die Beratungsstruktur in der Landwirtschaft ist von wenigen
153Verbänden dominiert, die einseitig auf Wachstum setzen. Wir Grüne wollen
154zukunftweisende Beratungsprojekte fördern, sie ausbauen und neue Projekte
155anstoßen, um das Ziel einer tiergerechten Haltung zu erreichen.
156Maßnahmen:
  • 157Förderung von unabhängigen Beratungsprojekten für eine tiergerechte
    158Haltung
159Schluss mit Überzüchtung
160Die auf Hochleistung und Turbowachstum einseitig ausgerichtete Zucht und zum
161Teil groteske Überzüchtung der Tiere führt zu Tierleid und haltungsbedingten
162Krankheiten. Puten, Masthühner und Enten haben Knochendeformationen und massive
163Bewegungseinschränkungen aufgrund zu schnellen Wachstums und Legehennen werden
164zu Legemaschinen.
165Wir Grüne sehen einen dringenden Handlungsbedarf, die Zuchtziele zu Gunsten von
166Langlebigkeit, Robustheit und Tiergesundheit anzupassen. In der Mast braucht es
167eine Begrenzung der täglichen Zunahmen bei den Zuchtzielen. Wir wollen
168Forschungsprogramme fördern, die tierschutzgerechte Zuchtziele statt
169Höchstleistung im Augen haben und alte, regionale Nutztierrassen wieder
170etablieren. Gerade für Bayern mit seinen vielen Bergregionen und
171Grenzertragsflächen haben alte Nutztierrassen große Vorteile.
31.08.2015, 22:32 Uhr

Kommentar von Christine Riedl

Auch auf Hochleistung gezüchtete Milchkühe haben starke körperliche Defizite durch Ausmergelung. Durch die reine Konzentrierung auf Milchertrag wird in Kauf genommen, dass die Lebenszeit kontinuierlich früher beendet wird.
172Kein System der Wegwerftiere
173In einem System, das Landwirtinnen und Landwirte in die Produktion möglichst
174billiger Massenware zwingt, das hochgradige Spezialisierung fordert, werden
175Tiere zu Abfall, wenn sich ihre Aufzucht wirtschaftlich nicht lohnt. Ein
176Beispiel ist das massenhafte Töten männlicher Küken bei Legehennen. Da die Hähne
177dieser Legerassen zu langsam wachsen, werden sie als Eintagsküken vergast oder
178geschreddert. Das muss nicht so sein: In Bayern gibt es bereits einige Pioniere,
179wie das Hahn-Henne-Ei Projekt. Hier dürfen auch männliche Küken aufwachsen.
180In der Schweinezucht mit dem Ziel immer größerer Würfe, werden „überzählige“,
181schwache Ferkel oftmals getötet. Selbst Bullenkälber von hochspezialisierten
182Milchkühen droht diese Entwicklung. Hier müssen wir in Bayern schon frühzeitig
183gegensteuern. Wir setzen uns ein für staatlich unterstützte Forschungsprogramme
184zur Züchtung von Zweinutzungsrassen z.B. bei Hühnern und Rindern.
185Maßnahmen:
30.07.2015, 14:58 Uhr

Kommentar von Ruppaner

bei Rinder gibt es die Zweinutzungsrassen bereits: Fleckvieh ist auch schon weitverbreitet, Hühner Ja sehr wichtig
11.08.2015, 08:38 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Das gleiche Problem besteht meines Wissens nach bei Ziegen. Immer mehr Menschen wollen Ziegenkäse, aber kaum jemand isst das Fleisch von Zicklein. So werden die Zicklein meine ich zu Hundefutter, aber bitte nochmal genau recherchieren, bevor sie das aufnehmen.
  • 186Förderung von Forschungsprogrammen mit tierschutzgerechten Zuchtzielen
    187und der Zucht von Zweinutzungsrindern
  • 188Förderung von Hahn-Henne-Ei Projekten
19.08.2015, 08:56 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Besser: Förderung von Zweinutzungsrassen und Bruderhahninitiativen bei Hühnern.
189Bayern als Vorreiter tiergerechter Haltung
190Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist die Ausgangslage in Bayern für die
191Verhinderung der Ausweitung von industriellen Tierhaltungen günstig. Noch ist es
192möglich, eine negative Entwicklung in Bayern aufzuhalten, die bäuerliche
193Landwirtschaft zu stärken und eine Umstellung auf tiergerechte Haltungsformen zu
194erreichen. Dafür gibt es einen breiten Konsens in der Gesellschaft.
195II Gutes Essen ohne Gentechnik, Antibiotika & Gift
196Wissen was drin ist! Verlässliche und umfassende Kennzeichnung
197Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher stellen höhere Ansprüche an die
198Erzeugung und die Qualität ihres Essens. Sie fordern mehr Transparenz darüber,
199wie ihre Lebensmittel erzeugt wurden und wo sie herkommen. Die Zeit ist reif für
200die Einführung einer Tierhaltungskennzeichnung für alle vom Tier stammenden
201Lebensmittel. Erst eine transparente Kennzeichnung mit klar erkennbaren
202Alternativen beim Einkauf und eine wirksame Kontrolle bewirken einen Wandel.
203Undurchsichtige Manöver wie die Tierwohlinitiative von
204Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sind ungeeignet.
205Wir Grüne wollen, dass die Haltungsbedingungen der Tiere auf Verpackungen
206unkompliziert gekennzeichnet werden. Ähnlich wie die 0,1,2,3 bei Frischeiern,
207soll kenntlich gemacht werden, aus welchen Haltungsformen das Fleisch von
208Schweinen, Rindern und Geflügel kommt. Mit ausreichender Transparenz werden sich
209Produkte aus tiergerechter Haltung auf dem Markt durchsetzen. So sind bereits
210die Käfigeier aus den Regalen der Supermärkte weitestgehend verschwunden. Dies
211gilt aber noch nicht für Lebensmittel, in denen Eier enthalten sind. Wir wollen
212auch bei verarbeiteten Eiern eine Kennzeichnung auf der Verpackung, damit
213tierquälerische Haltung ein Ende hat.
214Maßnahmen:
  • 215Recht auf Information: Einführung verbindlicher Herkunfts- und
    216Haltungskennzeichnung von Fleisch und von Eiern auch in verarbeiteten
    217Lebensmitteln
31.08.2015, 21:20 Uhr

Kommentar von Eva Lettenbauer

"von Fleisch und Eiern" ausweiten in "Fleisch und tierische Produkte"
31.08.2015, 22:49 Uhr

Kommentar von Christine Riedl

Verbot von geschönten Verpackungsbildern, die dem Verbraucher ein völlig falsches Bild von der Aufzucht und Haltung der Tiere vermitteln.
31.08.2015, 22:53 Uhr

Kommentar von Christine Riedl

Auch die Tierfutterindustrie für Haustiere muss hier in die Pflicht genommen werden. Es wird oft geworben mit verarbeitetem vermeintlich gesundem Fleisch in Lebensmittelqualität. Das sagt nichts über die Herkunft aus industrieller Massentierhaltung aus.
218Antibiotika nur im Einzelfall bei kranken Tieren
219Rund eine Million Menschen infizieren sich nach Angaben der Deutschen
220Gesellschaft für Krankenhaushygiene jährlich mit multiresistenten Keimen. Für
22130.000 bis 40.000 Menschen ist diese Infektion die wesentliche Todesursache.
222Nicht alle MRSA-Keime kommen aus der Landwirtschaft, doch wir wissen heute, dass
223Resistenzen dort entstehen, wo Antibiotika viel und häufig eingesetzt werden.
224Antibiotika ist das Schmiermittel der industriellen Massentierhaltung. 76% der
225Schweine und 83% des Mastgeflügels erhalten während ihres kurzen Lebens zum Teil
226sogar mehrfach Antibiotika. Bei der Erkrankung einzelner Tiere wird oft gleich
227der ganze Bestand behandelt. Je größer und dichter der Bestand, desto größer ist
228das Gesundheitsrisiko bei den Tieren und entsprechend hoch ist der
229Antibiotikaeinsatz.
230Bei der Agrarwende geht es daher nicht nur um die Frage der Tierhaltung, sondern
231ganz zentral auch um den Schutz der Gesundheit der Menschen. Bis heute schiebt
232die Bundesregierung dem dramatisch hohen Einsatz von Antibiotika in der
233Landwirtschaft keinen Riegel vor. Selbst Reserveantibiotika, die der
234Humanmedizin vorbehalten bleiben müssen, finden inzwischen ihren Weg in die
235Käfige und Zellen der industriellen Massentierhaltung.
236Der Handlungsbedarf für die Politik ist eindeutig. Unser Ziel ist es, den
237Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung in den nächsten fünf Jahren zu
238halbieren und den Einsatz von Reserveantibiotika in der Tiermast zu verbieten.
239Weiterhin sollen die Verschreibung und der Verkauf der Medikamente über
240Tierärzte entkoppelt werden. Wie Daten aus Dänemark zeigen, verschreiben
241Tierärzte erheblich weniger Antibiotika, wenn sie nicht an deren Verkauf
242verdienen.
243Maßnahmen:
  • 244Verbot des Einsatzes von Reserveantibiotika in der Tiermast
  • 245Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Tiermast um 50% in
    246den nächsten fünf Jahren
  • 247Entkoppelung von Verschreibung und Verkauf der Medikamente und eine
    248Abschaffung von Mengenrabatt auf Antibiotika
  • 249Bessere Kontrolle des Antibiotikaeinsatzes und scharfe Sanktionen bei
    250Missbrauch
251Keine Risiko-Gentechnik auf unseren Tellern und Feldern
252Wir wollen eine 100 Prozent gentechnikfreie Landwirtschaft und keine Gentechnik
253auf unseren Tellern - bayernweit, deutschlandweit und EU-weit. Genmanipulation
254bedeutet unkalkulierbare Risiken für Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft und
255eine Totalabhängigkeit unserer LandwirtInnen von Monsanto und Co. Mehr als 80
256Prozent der Bevölkerung lehnt Gentechnik auf den Feldern ab. Die CSU spielt ein
257falsches Spiel: hierzulande mimt sie den vehementen Gegner der Gentechnik und in
258Berlin unterstützt sie die Merkel-Regierung und stimmt für die Interessen der
259Genlobby.
260Konsequent gentechnikfrei in der Land- und Ernährungswirtschaft
261Auf Bundes- und EU-Ebene kämpfen wir Grüne gegen die Zulassung und Vermarktung
262von gentechnisch verändertem Saatgut und gegen einen Patentschutz gentechnisch
263veränderter Pflanzen und Tiere. Wir fordern eine vollständige und deutliche
264Kennzeichnung von Lebensmitteln, die unter Einsatz von gentechnisch veränderten
265Organismen entstanden sind. Dies bezieht sich insbesondere auf den Einsatz von
266gentechnisch verändertem Futtermittel.
267Maßnahmen:
  • 268Einsatz auf EU-, Bundes- und Landesebene gegen die Zulassung und
    269Vermarktung von gentechnisch verändertem Saatgut und gegen einen
    270Patentschutz gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere
  • 271Vollständige Kennzeichnung von genmanipulierten Lebensmitteln
  • 272Einsatz für den sofortigen Stopp der Verhandlungen der
    273Freihandelsabkommen TTIP und CETA, welche die Einführung von
    274Gentechnik ermöglichen
30.07.2015, 16:48 Uhr

Kommentar von Ruppaner

: Dauerhafte Sicherung der Nulltoleranz bei Saatgut
19.08.2015, 09:09 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Die Patentierung von Pflanzen und Tieren muss grundsätzlich verboten werden, nicht nur wenn diese gentechnisch manipuliert sind! Monatlich werden zahlreiche Pflanzen und Tiere zur Patentierung angemeldet. Siehe dazu die wichtige Initiative "Kein Patent auf Leben".
31.08.2015, 23:17 Uhr

Kommentar von Christine Riedl

Der Anbau alternativer eiweißreicher Futterpflanzen wie z.B. Lupinen soll gefördert werden.
275III Eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur
276Sauberes Wasser statt Gülleseen
277Wasser ist die Grundlage unseres Lebens. In immer mehr Regionen Bayerns ist die
278Qualität des Grundwassers wegen der hohen Nitrat- und Gifteinflüsse aus der
279Landwirtschaft bedroht. Wasserversorger mussten bereits Trinkwasserbrunnen
280schließen oder teure Wasseraufbereitungsanlagen bauen. Besonders in Regionen mit
281intensiver Tierhaltung, verstärktem Grünlandumbruch und großflächigem Maisanbau
282steigen die Nitratwerte. Die Risikoanalyse des Landesamtes für Umwelt (LfU)
283zeigt, dass bis zum Jahr 2021 knapp 40% der bayerischen Grundwasserkörper
284gefährdet sind. Hauptursache der Misere ist das Desinteresse der CSU-
285Staatsregierung und des Bauernverbandes an einem konsequenten Schutz des
286Wassers. Obwohl Deutschland Strafzahlungen aus Brüssel drohen falls nicht mehr
287zur Reinhaltung des Grundwassers passiert, blockieren CSU und Bauernverband eine
288ernsthafte Novellierung der Düngeverordnung mit einer Hoftorbilanz und klaren
289Düngeobergrenzen. Grundwasserschutz kann aber nicht auf Freiwilligkeit und
290Zuschüssen basieren. Dafür braucht es klare gesetzliche Vorgaben.
291Wir wollen eine betriebsbezogenen Erfassung der Düngemengen und eine Förderung
292des vielfältigen Landbaus mit lokalen Nährstoffkreisläufen von der
293Futtermittelversorgung bis zur Wirtschaftsdüngeranwendung statt großflächiger
294Monokulturen und Gülleseen. Stroh im Stall verhindert nicht nur Tierleid, es
295schützt auch Böden und Gewässer vor zu hohen Nitrat- und Phosphateinträgen.
296Weil Bayern als einziges Bundesland die fünf Meter breite Pufferzone zwischen
297Äckern und Gewässern immer noch nicht zur Pflicht gemacht hat, gelangen die
298Einträge weiterhin ungehindert in unsere Bäche und Flüsse. Das Prinzip der
299Freiwilligkeit bringt keinen ausreichenden Schutz.
300Maßnahmen:
  • 301Betriebsbezogene Erfassung der Düngemengen
  • 302Novellierung der Düngeverordnung mit einer Hoftorbilanz und klaren
    303Düngeobergrenzen
  • 304Einführung eines verpflichtenden Gewässerrandstreifens
305Mehr biologische Vielfalt statt ausgeräumter Landschaften
306Nicht nur das Wasser auch Böden und Biodiversität sind gefährdet.
307Hauptverursacherin für den Rückgang der biologischen Vielfalt ist die intensive
308Landwirtschaft und damit verbunden der massive Umbruch von Grünland. Gerade in
309Bayern ist - neben Niedersachsen und Schleswig-Holstein - der Rückgang des
310Grünlandes dramatisch. In zehn Jahren sind in Bayern 60.000 Hektar Dauergrünland
311verloren gegangen, umgewandelt in Ackerfläche oder durch Bebauung versiegelt.
312Die noch vorhandenen Wiesen und Weiden werden oft ähnlich intensiv
313bewirtschaftet wie die Äcker.
314Um dies zu ändern wollen wir mehr Magerflächen mit weniger Schnitten pro Jahr.
315Denn wir brauchen artenreiches Dauergrünland für den Wasser- und Bodenschutz,
316für Biodiversität. Wiesenblumen und Weidekräuter dienen vielen Lebewesen als
317Nahrung und Lebensraum. Biodiversität ist das Immunsystem unserer Erde.
318Maßnahmen:
  • 319Erhalt artenreichen Dauergrünlands
  • 320Mehr finanzielle Mittel für die Beratung der Landwirtinnen und
    321Landwirte zum Erhalt der Biodiversität
  • 322Eine Ausweitung von Programmen für Blühstreifen, Baumreihen, Gehölzen
    323und Zwischenfruchtansaaten
19.08.2015, 09:18 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Warum nicht Umbruch von Grünland untersagen?
324Kein Gift auf unsere Felder
325Allein 6000 Tonnen glyphosathaltiges Pflanzengift wurden Jahr 2012 in
326Deutschland auf unsere Äcker gespritzt. Glyphosat ist inzwischen von der
327Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft
328worden. Wir fordern die bayerische Staatsregierung auf, mit ihrer Verharmlosung
329dieses Allzweckackergifts endlich Schluss zu machen. Wir fordern ein Verbot von
330Glyphosat auf Ackerflächen, bei der Neuansaat von Grünland und in Privatgärten.
331Auswirkung der intensiven Landwirtschaft auf Bienen
332Bienen und andere Insekten sind für den Naturhaushalt unverzichtbar. Die
333intensive von Monokulturen geprägte Landwirtschaft entzieht ihnen jedoch
334zunehmend die Nahrungsgrundlage. Hinzu kommt der Einsatz von Gift wie
335Neonicotinoide. Deshalb ist die Hälfte der bekannten Bienenarten und
336Insektenarten vom Aussterben bedroht. 2014 war das schlechteste Bienenjahr der
337Geschichte und das fünfte sehr schlechte Jahr in Folge. Nur eine nachhaltige und
338vielfältige Landwirtschaft und der Verzicht auf Gift können Bienen schützen.
339Durch die Anlage von Blühstreifen und -flächen können LandwirtInnen aktiv zum
340Überleben der Bienen und vieler Insekten beitragen.
341Maßnahmen:
  • 342Keine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der EU Ende 2015
  • 343Endgültiges Verbot des Giftes der Neonicotinoide, wenn im Dezember
    344dieses Jahres das von der EU verhängte Moratorium ausläuft
345Bodenschutz
346Der Erhalt und die Verbesserung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit ist eine der
347wichtigsten Aufgaben in unserer Verantwortung für die nächsten Generationen.
34818 Hektar fruchtbarer Boden gehen pro Tag in Bayern unwiederbringlich verloren.
349Die Staatsregierung lässt diesen Flächenfraß nicht nur zu, sie heizt ihn sogar
350mit der Aufweichung der Anbindeklausel im Landesentwicklungsprogramm an. Wir
351fordern endlich die Umsetzung eines kommunalen Flächenressourcenmanagements. In
352allen anderen Bundesländern ist es gelungen, den Flächenverbrauch zu senken, nur
353in Bayern betoniert die CSU unsere Böden weiter zu.
354Falsche Bodenbearbeitung mit schwerer Technik, Giften und unzureichender
355Fruchtfolge zerstören das natürliche Bodengefüge. Die Humusschicht geht verloren
356und das unzählige Leben unserer Böden stirbt. Für 95 % aller heimischen Insekten
357ist in ihrer Entwicklung ein bodenbewohnendes Stadium lebensnotwendig. Mehr als
358die Hälfte der Vögel unserer Äcker sind bereits verschwunden.
359Maßnahmen:
  • 360Umsetzung eines kommunalen Flächenressourcenmanagements.
  • 361Schutz von ökologisch wertvollen Ausgleichsflächen; kein Gifteinsatz
    362auf ökologischen Vorrangflächen
  • 363Einhaltung einer vielfältigen mindestens dreigliedrigen Fruchtfolge
    364auf den Äckern und Winterbedeckung der Böden
365IV Eine Landwirtschaft nahe am Menschen: regional und ökologisch
366Wir rücken bäuerlicher Vielfalt, Lebensqualität, eine Landwirtschaft im Einklang
367mit Mensch, Natur und Tier in den Mittelpunkt unserer Politik. Bäuerliche
368Betriebe stehen im Gegensatz zu agrarindustriellen Fabriken für Qualität und
369Wertschöpfung in der Region. Um diese Verantwortung nicht in Selbstausbeutung
370und wirtschaftlichen Ruin der Betriebe enden zu lassen, müssen wir die
371ökonomischen Rahmenbedingungen so ändern, dass sich gesamtgesellschaftliche
372Leistungen von Bäuerinnen und Bauern wieder lohnen.
373Höfesterben beenden
374Unser Ziel ist es, die bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft zu retten,
375Vielfalt zu erhalten und dem Höfesterben endlich ein Ende zu setzen. Es ist
376höchste Zeit, dass sich Bäuerinnen und Bauern nicht mehr zwischen „Wachsen oder
377Weichen“ entscheiden müssen. Wenn wir jetzt nicht die richtigen
378Rahmenbedingungen setzen, wird der Strukturwandel die in Bayern noch vorhandenen
379bäuerlichen Strukturen zerstören.
380Ein wichtiger Weg zum Erhalt einer Vielfalt von Betrieben ist die konsequente
381Unterstützung und der deutliche Ausbau des Ökolandbaus. Wir Grüne sehen darin
382den Zukunftsmarkt für die bayerische Landwirtschaft. Der Ökolandbau muss endlich
383aus der 7-Prozent-Nische heraus. Wir wollen eine Agrarwende, die ein ressourcen-
384und umweltschonendes Wirtschaften ermöglicht.
385Faire Preise mit regionalen Wirtschaftskreisläufen - weg von der
386Weltmarktfixierung

387Die Industrialisierung und Exportorientierung der bayerischen Landwirtschaft
388nimmt immer weiter zu. Die Gewinner dieser Entwicklung sind aber nicht die
389Bäuerinnen und Bauern. Es wird mehr an der Landwirtschaft verdient als mit der
390Landwirtschaft. Angefangen bei Saatgutherstellern über Spritzmittel-,
391Agrotechnik-, Kunstdüngerherstellern bis hin zur lebensmittelverarbeitenden
392Industrie, der Exportwirtschaft und Bodenspekulanten. Je spezialisierter ein
393Betrieb, umso abhängiger. Als Ergebnis stehen die Erzeugerpreise stark unter
394Druck. Die Gewinne der Landwirte werden ausschließlich über Masse gemacht.
395Dieser Preiskampf um immer billigere Nahrungsmittelrohstoffe ist die wesentliche
396Triebfeder für die Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft. Der Zwang, immer
397noch billiger zu produzieren, geht zu Lasten der Umwelt, der Tiere und der
398Landwirte. Kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe gehen daran kaputt.
399Nicht nur bei uns in Bayern sondern auch weltweit. Mit dem amerikanisch-
400europäischen Freihandelsabkommen TTIP wird sich die Situation weiter
401verschärfen, denn mit billigen Fleischimporten aus den USA wird die bayerische
402Landwirtschaft noch stärker unter Druck geraten.
403Wir Grüne fordern den sofortigen Stopp von TTIP auf Grundlage des jetzigen
404Verhandlungsmandats, denn das Abkommen gefährdet unsere bäuerlichen Betriebe und
405führt zu einer Absenkung unserer Umwelt- und Verbraucherstandards.
406Starke Regionen sind der richtige Weg
407Wir sind überzeugt: Die Stärkung der Regionen ist der richtige Weg für Bayern.
408Unser Land hat alle Voraussetzungen für eine umweltgerechte und regional
409verankerte Land- und Lebensmittelwirtschaft. Hochwertige Agrarprodukte, in der
410Region erzeugt und verarbeitet, halten die Wertschöpfung in Bayern. Die
411Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe sichert nicht nur den bayerischen
412Bäuerinnen und Bauern ihre Unabhängigkeit, sie sichert auch die Qualität in der
413Lebensmittelerzeugung.
414Die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft, begleitet vom
415Höfesterben, hat zu einer erheblichen Schwächung der ländlichen Räume geführt –
416so mussten in den letzten 35 Jahren über 180.000 meist kleinere
417landwirtschaftliche Betriebe aufgeben und alleine in den letzten 15 Jahren ist
418jeder vierte Arbeitsplatz in der Landwirtschaft verschwunden. Diesen Trend
419wollen wir Grüne umkehren.
420Zusammen mit Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben, Betrieben der
421Lebensmittelverarbeitung und -vermarktung, der Gastronomie, dem ländlichen
422Tourismus bilden Landwirtschaftsbetriebe Wirtschaftsstrukturen, die Werte
423schaffen und die Wertschöpfung in den Regionen halten. Eine gesunde
424eigenständige Regionalstruktur bietet weit mehr Arbeitsplätze als eine
425rationalisierte, exportorientierte, industrielle Landwirtschaft.
426Wir brauchen ein gezieltes Existenzförderungsprogramm für die ländliche
427Wirtschaft. Darüber hinaus soll Bayern gezielt Erzeugergemeinschaften
428unterstützen, die regionale Spezialitäten in marktrelevanten Mengen und
429Qualitäten anbieten.
430Es soll eine Landesinitiative zur Stärkung einer regionalen, ökologischen
431Esskultur in der Bayerischen Gastronomie und Hotellerie auf den Weg gebracht
432werden.
433Maßnahmen:
  • 434Einrichtung eines Regionalprogramms zum Aus- und Aufbau notwendiger
    435Verarbeitungs- und Vertriebsstrukturen landwirtschaftlicher
    436ErzeugerInnen
  • 437Förderung von Investitionen in artgerechte Tierhaltungssysteme,
    438Direktvermarktung und –verarbeitung und Umwelt- und Klimaschutz
439Ökologische Landwirtschaft - mehr bayerisches Bio
440Der ökologische Landbau ist die Form der Landwirtschaft, bei der ein
441verantwortungsvoller Umgang mit Tieren, der Schutz unserer natürlichen
442Ressourcen wie Grundwasser und Böden, Landschaftspflege und der Erhalt der
443Artenvielfalt an erster Stelle stehen. Deshalb ist Ökolandbau unser Leitbild für
444eine nachhaltige Landwirtschaft. Und Bio boomt. Aber nicht bei den Bauern
445hierzulande. Während die Nachfrage nach Bioprodukten in Bayern in den letzten
446Jahren rasant angestiegen ist, stagnierte die ökologisch bewirtschaftete Fläche.
447Mit der Initiative BioRegio Bayern 2020 war die Staatsregierung 2013 angetreten,
448den Öko-Landbau in Bayern bis 2020 zu verdoppeln. Leider wiedermal nur heiße
449Luft, denn noch immer liegt der Anteil der Ökobauern im Freistaat bei nur 7% an
450der Anbaufläche
451Bayern ist ein Milchland, doch während die bayerische Landwirtschaft bei
452konventionell erzeugter Milch 178 Prozent des heimischen Bedarfs deckt – also
453einen großen Teil der Erzeugung auf dem Weltmarkt absetzen muss – liegt der
454Selbstversorgungsgrad bei Biomilch bei lediglich 68 Prozent. Mit dem Ende der
455Milchquote ist ein weiterer Preisverfall und damit eine existentielle Bedrohung
456für konventionell wirtschaftende Höfe eingetreten. Dagegen ist der Bedarf an
457Biomilch riesig und der Preis für die Bäuerinnen und Bauern fair und stabil.
458Diese Chance für mehr Bio in Bayern muss genutzt werden und die richtigen
459Rahmenbedingungen dafür gesetzt werden.
460Wir sind davon überzeugt, dass wir in Bayern großartigen Möglichkeiten haben,
461die Bioprodukte selbst zu erzeugen, anstatt sie weiter einführen zu müssen.
462Deshalb wollen wir die Umstellung auf den ökologischen Landbau voranbringen und
463die Vermarktung regionaler Produkte stärken. Unser Ziel sind 20% ökologisch
464bewirtschaftete Flächen in Bayern bis 2020.
30.07.2015, 17:02 Uhr

Kommentar von Ruppaner

Brunner hat für Bioregion schon mal ein Lob verdient, auch von den Grünen, da er ziemlih viele neue Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, gegen Widerstände.....
er kann noch mehr machen: Forschung ausbauen, Beratung mehr in die richtung bringen, eine Offensive bei verarbeitungsunternhemen starten in Zusammenarbeit mit Aigner aus dem Wirtschaftsministerium etc.
465Bildungsoffensive ökologische Landwirtschaft
466Doch dafür braucht es neben den richtigen Fördermaßnahmen vor allem eine
467Bildungsoffensive für die ökologische Landwirtschaft. Fehlende
468Ausbildungsmöglichkeiten und damit fehlende Kenntnisse zur ökologischen
469Wirtschaftsweise dürften für viele junge, aber auch umstellungsinteressierte
470Landwirte wichtige Gründe sein, ihren Betrieb nicht ökologisch zu
471bewirtschaften. Wir begrüßen die Einführung des Studiengangs "Ökologische
472Landwirtschaft" an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zum Wintersemester
4732015/16, sowie die Bildungsangebote für ökologischen Landbau und Tierhaltung an
474der Akademie Kringell. Diese Bildungsangebote müssen flächendeckend ausgebaut
475werden und verstärkt Einzug in die konventionellen Aus- und
476Weiterbildungseinrichtungen halten.
477Maßnahmen:
  • 478Stärkere Förderung für Umstellungsbetriebe in den ersten 2 Jahren
  • 479Langfristige Absicherung der Förderung des ökologischen Landbaus
  • 480„Ökologische Landwirtschaft“ als attraktiven Studiengang verstetigen
    481und das Angebot ausweiten
  • 482Anpassung der Lehrpläne aller landwirtschaftlichen Berufsschulen
  • 483Stärkung der Agrarforschung insbesondere im Hinblick auf die
    484regionale/samenfeste Sortenzüchtung und Zweinutzungsrassen
485Öffentliche Gelder nur für öffentliche Leistung
486Wir finden es unsäglich, dass Milliarden von öffentlichen Geldern in die
487Agroindustrie gepumpt werden, unter deren negativen Auswirkungen wir alle
488leiden. Immer noch bekommen Großbetriebe einen unverhältnismäßig großen Anteil
489der Fördermittel.
490Diese falschen Anreize haben in den vergangenen Jahren die Intensivierung der
491Landwirtschaft massiv vorangetrieben und zum dramatischen Höfesterben
492beigetragen. Eine gerechtere Verteilung ist 2013 im EU Parlament auch am
493Widerstand der deutschen Landwirtschaftsministerien Ilse Aigner gescheitert.
494Wir wollen eine Förderpraxis, die den Wandel zu einer modernen und nachhaltigen
495bäuerlichen Landwirtschaft einleitet. Neue Wege in der Landwirtschaft erfordern
496mutige Entscheidungen über Umverteilungen innerhalb des bisherigen Systems. Wir
497wollen, dass sich die Förderung künftig auf kleine und mittlere
498landwirtschaftliche Betriebe konzentriert und nicht die Großen subventioniert.
499Öffentliche Gelder sollen nur für Leistungen gezahlt werden, von denen wir alle
500profitieren. Nur so können wir unsere Natur- und Kulturlandschaft effektiv
501schützen. Der Ökolandbau ist die nachhaltigste Form der Landwirtschaft. Deshalb
502ist er bei der Investitionsförderung deutlicher zu bevorzugen. Konventionelle
503Betriebe, die auf ihren Bauernhöfen nachhaltig wirtschaften, wollen wir ebenso
504unterstützen, denn nur gemeinsam kann uns der Umbau der Landwirtschaft gelingen.
505Maßnahmen:
30.07.2015, 17:04 Uhr

Kommentar von Ruppaner

493: da hat auch Albert Deß im EU Parlament eine unrühmliche Rolle gespielt als Sprecher der EVP im Landwirtschaftsausschuss des EU Parlaments
  • 506Einsatz auf EU-Ebene für eine starke zweite Säule durch weitere
    507Umschichtung der Mittel aus der Direktzahlung in die zweite Säule
  • 508Eine Umstellung der Ausgleichszahlungen aus dem Europäischen
    509Landwirtschaftsfonds (ELER), so dass gewährleistet ist, dass nur noch
    510Investitionen in besonders tiergerechte Tierhaltungen gefördert werden
511Die Agrarwende selbst in die Hand nehmen
512Wie bei der Energiewende kann die Agrarwende nur gemeinsam mit den BürgerInnen
513gelingen. In den letzten Jahren ist eine landwirtschaftspolitische
514Graswurzelbewegung entstanden, die zeigt, dass neue Ansätze und Initiativen
515erfolgreich sein können. Solche Ansätze sind z.B. Vermarktungsgenossenschaften
516und die solidarische Landwirtschaft. Dort werden die Lebensmittel nicht mehr
517über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren
518Wirtschaftskreislauf, der von den Beteiligten mit organisiert und finanziert
519wird. Diese Strukturen wollen wir stärken, denn hier finden wir die Pioniere des
520Wandels, die sich schon auf den Weg gemacht haben, oft mit großem persönlichem
521Einsatz und finanziellem Risiko. Sie brauchen unsere politische Unterstützung.
522Maßnahmen:
  • 523Förderung landwirtschaftspolitischer Graswurzelbewegungen
31.08.2015, 23:34 Uhr

Kommentar von Christine Riedl

Aufklärung über Lebensmittelproduktion und damit verbundener Tierhaltung soll in Kindergärten und Schulen in Lehrplänen verankert werden.
524V Eine global gerechte Landwirtschaft
525Die industrielle Landwirtschaft, die auf Massentierhaltung, Import von
526Futtermitteln und Agrarexport basiert, hat enorme Auswirkungen auf die
527Ernährungssicherung und die Ernährungssouveränität in den Ländern des globalen
528Südens. Eine Welt ohne Hunger und Mangelernährung ist für uns Grüne ein
529zentrales Ziel. Agrarwende und der Kampf gegen Hunger und Mangelernährung
530weltweit gehören zusammen gedacht.
531Über Initiativen wie die German Food Partnership fördert die Bundesregierung
532unter fleißiger Mitwirkung der CSU-Minister die zunehmende Monopolisierung der
533Landwirtschaft. Egal ob Saatgut, Düngemittel oder Gifte, immer weniger Konzerne
534kontrollieren in immer größerem Maße den Agrarsektor. Das schadet sowohl
535bäuerlichen Betrieben in Bayern, die ökologisch produzieren möchten als auch
536Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weltweit.
537Anstatt neue Abhängigkeiten zu schaffen, aus denen einige wenige Großkonzerne
538Profite schlagen, sollten wir bäuerliche Betriebe in Bayern und Kleinbäuerinnen
539und Kleinbauern weltweit stärken.
540Ressource Land
541Fruchtbarer Boden ist eine knappe Ressource. Soja-Plantagen und andere
542Monokulturen verdrängen weltweit lokale Kleinbauern. Ursache ist auch unser
543übermäßiger Fleischhunger. Außerdem werden Böden durch Überdüngung, falsche
544Anbauweisen und Gifteinsatz zerstört. Der Zugang zu landwirtschaftlich nutzbarem
545Land wird für die lokalen Kleinbauern weltweit zur Existenzfrage. Unser
546Überschuss (z.B. an Milch) in Bayern wird auf Kosten der Ressourcen und der
547Fläche in den Ländern des globalen Südens produziert, die den Menschen dort für
548den Anbau ihrer Lebensmittel fehlen. Unsere Art der Landwirtschaft und unsere
549Art der Ernährung tragen zum Hunger in der Welt bei und beschleunigen durch die
550fortschreitende Zerstörung der Savannen und der Regenwälder die Klimakrise.
551Wir Grünen stehen für eine global gerechte Landwirtschaft, für den Anbau von
552Futtermitteln auf eigenen Flächen statt massiver Futtermittelimporte und für ein
553faires Auskommen aller Bäuerinnen und Bauern – egal ob in Bayern oder Benin.
554Klima schützen
55518 Prozent der durch den Menschen verursachten Treibhausgase werden in der
556Landwirtschaft erzeugt. Das ist mehr als durch den gesamten Verkehr weltweit.
557Einerseits produziert die intensive Nutztierhaltung große Mengen der
558klimaschädlichen Gase Ammoniak und Methan, andererseits setzt die großflächige
559Urwaldabholzung für Futtersoja und Palmöl große Mengen an CO2 frei.
560Problematisch ist besonders die Massentierhaltung.
561Daher unterstützen wir die im UN Bericht 2010 formulierte Schlussfolgerung: „Ein
562Wechsel zu einer Ernährung mit deutlich weniger tierischen Produkten ist
563notwendig, um die Welt vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu retten“.
564Maßnahmen:
19.08.2015, 09:37 Uhr

Kommentar von Karl Schweisfurth

Die Kuh ist kein Klimakiller! Wenn die Rinder wie es sich gehört überwiegend mit Gras, Heu und Silage gefüttert werden, ist die Klimabilanz neutral, durch den Verbrauch von CO2 über das Grünland. Die Zahlen zur Klimaschädlichkeit der Rinderhaltung beziehen sich auf die industrielle Landwirtschaft.
Daher die Forderung: Fütterung der Rinder überwiegend mit Gras, Heu und Silage.
Die hohe Überproduktion an Milch und Rindfleisch in Bayern ist nur durch den hohen Import insbesondere von Soja möglich. Betrachtet man die Produktion von Milch und Fleisch aus heimischer Futtergrundlage gibt es kein Überproduktion.
  • 565Anbau von Futtermitteln auf eigenen Flächen in Bayern statt massiver
    566Futtermittelimporte aus Entwicklungsländern
  • 567Raus aus der landwirtschaftlichen Überschussproduktion in Bayern,
    568Deutschland und Europa. Diese Überproduktion zerstört die
    569Weltmarktpreise und damit die Einkommen der KleinbäuerInnen
  • 570Ausbau der Bildung zum Erhalt des traditionellen Wissens in der
    571Landwirtschaft
  • 572Förderung der Bekanntheit von Öko & Fair-Initiativen/Siegeln
  • 573Schutz und Verbreitung lokaler und sortenfester Samen sowie den
    574Klimaregionen angepasste Tierrassen
30.07.2015, 17:06 Uhr

Kommentar von Ruppaner

Ernährungsberatung : Esst mehr Obst und Gemüse
575Fazit
576Wir Grünen sind davon überzeugt, dass es uns gelingen kann, die Wende zugunsten
577einer langfristig umwelt- und tiergerechten Landwirtschaft in die Wege zu
578leiten. Für den Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaft in unserem schönen
579Bayern brauchen wir eine nachhaltige Landwirtschaft mit tiergerechterer
580Tierhaltung. Große Teile der Bevölkerung unterstützen diese Ziele. Wir Grüne
581wollen sie in enger Abstimmung gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern
582erreichen. Bäuerliche Betriebe brauchen wieder eine echte Zukunftsperspektive
583und Entwicklungspfade jenseits der agroindustriellen Irrwege, ob im Haupt- oder
584im Nebenerwerb, in Einzelunternehmen oder als Genossenschaft organisiert. Dass
585die richtige politische Rahmensetzung eine gute Landwirtschaft bewirkt, zeigen
586unsere LandwirtschaftsministerInnen in den grün (mit-)regierten Bundesländern.
587Das muss auch der Weg für Bayern sein.
588Für eine solche Neuausrichtung der Agrarpolitik sind engagierte politische
589Entscheidungen, umfassende Informationen und Überzeugungsarbeit bei allen
590Beteiligten notwendig. Wer, wenn nicht wir Grünen, sollte diesen Anspruch
591formulieren und Wege dorthin aufzeigen.
31.08.2015, 21:51 Uhr

Kommentar von Eva Lettenbauer

Die vielen "unser" in Z. 578 wirken sehr ausschließend. -> "Für den Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft in Bayern."